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Igel im Garten

Frühjahr und Herbst sind die Zeiten, in denen die Gärten „aufgeräumt“ werden. Dann wird der Rasen gemäht, der Kompost umgesetzt, Altholzstapel entfernt. Nicht selten  werden dabei Behausungen heimischer Wildtiere wie Marder oder Igel zerstört. Eine besondere Gefahr stellen für junge Igel jedoch Mähroboter dar, die in den letzten Jahren verstärkt in Mode gekommen sind. Unabhängig davon, dass diese auch Kleinlebewesen wie Würmer, Käfer, Spinnentiere töten und damit einen Rasen zu einer ökologisch vollends nutzlosen Fläche verwandeln, so können diese Geräte mit ihren scharfen Klingen insbesondere Jungtiere grundlegend verletzen oder gar töten. Da die meisten Mähroboter recht leise arbeiten, nehmen Igel diese nicht als Gefahr wahr. Erst bei einer Kollision reagiert der Igel und rollt sich zusammen. Das Risiko kann man mindern, wenn man den Mähroboter so programmiert, dass er noch im Hellen aktiv wird und in der Dämmerung bzw. in der Nacht, wenn die Igel unterwegs sind, wieder in seinem Unterstand steht. Ist dies nicht möglich, kann man eine sogenannte „Apfelschürze“ anbringen, die eigentlich dafür gedacht ist, zu verhindern, dass Äpfel unter den Mäher gelangen. Sie eignet sich jedoch auch für Igel.