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Bienenfreundlich gärtnern


Dieses Frühjahr war recht kühl und damit unseren Bestäubern zu schaffen gemacht. Sie konnten bei niedrigen Temperaturen und Regen nicht ausfliegen. Aufgrund der heißen Sommer der letzten Jahre wandelt sich dennoch das Bild unserer Gärten. Vielen Pflanzen wird es zu warm in unserer Region. Thujahecken z.B. haben hier keine Zukunft mehr. Wer in seinem Garten etwas umgestalten und gleichzeitig etwas für die Bestäuber tun möchte, sollte zu hitzebeständigen Pflanzen greifen.  Katzenminze  zum Beispiel ist eine sehr dauerhafte Staude, Insektenmagnet und trockenheitsverträglich. Auch Salbei, Rosmarin und Lavendel sind trockenheitsverträglich. Sie gibt es in vielen Sorten und Farben, ebenso wie die verschiedenen Schwertlilien und Iris-Sorten. Statt eintöniger Hecken können Sträucher wie Kornelkirsche, Felsenbirne, Lagerstroemia oder Schneeball für Sichtschutz sorgen und belohnen Sie im Frühjahr und Sommer mit tollen Blüten, im Herbst dann teilweise mit Früchten.  Und wenn Sie diese Früchte nicht verarbeiten möchten, so dienen diese unseren Singvögeln im Herbst und Winter als Futter.

Auch bezogen auf unsere Bäume  müssen wir neu denken – der Flyer  „Stadtbaumarten im Klimawandel“ hilft hier bei der Orientierung weiter.



Frage & Antwort

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Stadtgrünflyer