Inhalt

Artenvielfalt im Garten

„Gärtnern für die Artenvielfalt“ hört sich kompliziert an, ist aber recht einfach. Man muss eigentlich gar nicht viel tun.
Die Kunst ist, Dinge einfach auch mal zu lassen.
So entstehen die schönsten Blumenwiesen, wenn man einfach nicht mehr mäht.

Das dauert zwar ein bisschen und kann dadurch unterstützt werden, indem man Grasbüschel manuell entfernt, um die Flächen abzumagern.

Mit der Zeit siedeln sich immer mehr Pflanzen an und die, die immer abgemäht wurden, zeigen sich in ihrer Schönheit. Wenn man Geduld mitbringt und „Unkräuter“ wie z.B. Klatschmohn einfach einmal stehen lässt, vermehren sie sich von selber. So wird aus einem Klatschmohn und einer Kornblume auf einer Wiese innerhalb von drei Jahren z.B. ein rot-blauer Bereich mit vielen Pflanzen, an dem Insekten, Schmetterlinge  aber auch Vögel wie Distelfinken ihre Freude haben.

Unterstützen kann man das Ganze auch durch das Einbringen von Wiesen- oder Wildblumensaatgut, jedoch muss die  Fläche hierfür entsprechend vorbereitet werden. Wenn eine Blumenwiese entstanden ist, lässt sie sich bei Gelegenheit mit der Sense ein wenig einkürzen, damit auch niedrigere Pflänzchen Licht bekommen.

Das was im Herbst noch da ist, lässt man stehen – es bietet Futter und Winterquartier für Insekten oder Vögel.
Erst im zeitigen Frühjahr wird gemäht und das Mahdgut entfernt.



Frage & Antwort

Nähere Infos bietet eine Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung und  Landwirtschaft Bienenfreundliche Pflanzen (bmel.de)