Bürgerdialog Parken in Forst
Hier finden Sie die Präsentationsunterlagen zum Bürgerdialog Parken in Forst:
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Bürgerdialog Forst - Ergänzung
Die im Bürgerdialog vorgebrachten Anregungen zur kostenfreien Parkdauer an der Felix-Christoph-Traberger-Halle wurden im Vorfeld der darauffolgenden Gemeinderatssitzung am 16.6.2026 nochmals umfassend fachlich geprüft. Auf dieser Grundlage beschloss der Gemeinderat, die kostenfreie Parkzeit bei Einführung der Parkgebühren von bislang geplanten drei- auf maximal zwei Stunden zu reduzieren. Ergänzend wird derzeit geprüft, ob eine kostenfreie Parkzeit von mehr als einer Stunde technisch auf tatsächliche Nutzungen durch Sporttreibende begrenzt werden kann.
Bürgerinformation zur weiteren Umsetzung vom 24.7.2026
Die Gemeinde Forst berät in enger Abstimmung mit der Ordnungsbehörde der Verbandsgemeindeverwaltung Deidesheim seit längerem über ein geeignetes Konzept für eine geordnete Verkehrs- und Parksituation sowie eine Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet. Zudem soll durch eine Parkraumbewirtschaftung die Einnahmensituation für den Gemeindehaushalt verbessert werden, unter Einbeziehung von touristischen Besuchern und zur Entlastung der Bewohner.
Wie bereits auf der Internetseite der Verbandsgemeinde veröffentlicht, wurde im Bürgerdialog am 11.6.2026 der Planungsstand zur Einführung von Parkgebühren und begleitenden Parkregelungen vorgestellt. Ein zentraler Punkt war dabei die Sicht der Anwohner auf die Einführung einer Bewohnerparkzone in der historischen Weinstraße und deren Seitenstraßen sowie die damit verbundenen Regelungen. Zudem wurden die Maßnahmen für die Bereiche Waldparkplatz, Im Stift, Weinstraße südlicher Teil (ab Kreuzung Im Stift), Deidesheimer Weg / Niederkircher Str. sowie Wohngebiet Im Schnepfenflug vorgestellt und erläutert.
Als wesentliches Ergebnis des Bürgerdialogs wurde festgehalten, dass die vorgeschlagene Bewohnerparkzone als sinnvolle Begleitmaßnahme bewertet wird. Für eine wirksame Umsetzung der Regelungen wurde der Wunsch nach regelmäßigen Kontrollen des ruhenden Verkehrs durch das Ordnungsamt geäußert – vor allem in der Einführungsphase sowie an Wochenenden mit hohem Besucheraufkommen. Darüber hinaus wurde für die Weinstraße ein Bedarf an zusätzlichen Fahrradabstellanlagen gesehen. Außerdem wurde angeregt, den unbefestigten Friedhofsparkplatz künftig ebenfalls für Inhaber von Bewohnerparkausweisen freizugeben, sobald eine ausreichende Anzahl von Bewohnerparkausweisen ausgegeben wurde. Für den Parkplatz an der Felix-Christoph-Traberger-Halle wurde die bislang vorgesehene, kostenfreie Parkdauer von drei Stunden als zu großzügig bewertet. Um die Wirksamkeit des Gesamtkonzepts zu erhöhen, sollte die kostenfreie Parkzeit daher weiter reduziert werden.
Die im Bürgerdialog vorgebrachten Anregungen zur kostenfreien Parkdauer an der Felix-Christoph-Traberger-Halle wurden im Vorfeld der darauffolgenden Gemeinderatssitzung am 16.6.2026 nochmals umfassend fachlich geprüft. Auf dieser Grundlage beschloss der Gemeinderat, die kostenfreie Parkzeit bei Einführung der Parkgebühren von bislang geplanten drei- auf maximal zwei Stunden zu reduzieren. Ergänzend wird derzeit geprüft, ob eine kostenfreie Parkzeit von mehr als einer Stunde technisch auf tatsächliche Nutzungen durch Sporttreibende begrenzt werden kann.
Auf Grundlage der Ergebnisse des Bürgerdialogs wurde zudem beschlossen, mit der Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung in der historischen Weinstraße und deren kleineren Seitenstraßen eine Parkzone mit Bewohnerparken einzuführen. Die Bewohnerparkregelung ist damit Bestandteil des Konzepts zur Einführung von Parkgebühren auf den Parkflächen an der Felix-Christoph-Traberger-Halle und am Weinprobierstand. Wie im Bürgerdialog besprochen, berechtigen Bewohnerausweise dabei auch zur Nutzung des Parkplatzes an der Felix-Christoph-Traberger-Halle sowie dem Parkplatz am Nordende der Weinstraße. Die Bewohner im Bereich der künftigen Parkzone werden im Vorfeld der Einrichtung über Einwurfschreiben von Ordnungsamt der Verbandsgemeinde über alles Weitere informiert.
Die im Rahmen der Planungen durchgeführten Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bestätigen die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung auf den Parkflächen an der Felix-Christoph-Traberger-Halle und am Weinprobierstand. Die im Anschluss an den Bürgerdialog beschlossene Verkürzung der kostenfreien Parkzeit verbessert die Wirtschaftlichkeit des Konzepts zusätzlich. Auf Grundlage dieser Entscheidungen wurde nach der Ratssitzung am 16.6.2026 die Beschaffung des hierfür vorgesehenen Parkautomaten veranlasst. Nach aktuellem Stand ist die Aufstellung des Parkautomaten und damit die Einführung der Parkgebühren im Bereich der Trabergerhalle voraussichtlich für ca. Oktober 2026 vorgesehen. Sobald genauere Liefer- und Inbetriebnahmetermine feststehen, folgen nähere Angaben.
Für die Parkplätze am Friedhof sowie am Nordende der Weinstraße ist die Wirtschaftlichkeit eines Parkautomaten derzeit nicht gegeben. Langfristig wird geprüft, ob die Parkplatzfläche am Friedhof eventuell erweitert werden kann. Im Rahmen der nun anstehenden Umsetzung werden dort – entsprechend dem bereits im Bürgerdialog vorgestellten Konzept mit Nutzungsmöglichkeiten für Bewohner mit Ausweis und für Friedhofsbesucher – keine Parkgebühren erhoben. Touristische Besucher werden über diese Regelungen zu den Parkflächen im Bereich der Trabergerhalle gelenkt. Die Parkflächen an der Felix-Christoph-Traberger-Halle und am Weinprobierstand bilden damit den zentralen Standort für bewirtschaftete Besucherparkplätze.
Für den Bereich Wohngebiet Wahlshöhlstraße / Im Elster / Otto-Stang-Straße sind die verschiedenen Variantenbetrachtungen noch in Erarbeitung. In diesem Bereich geht es darum, die erforderlichen Parkmöglichkeiten für Bewohner sicherzustellen, den Verkehr zu beruhigen und gleichzeitig die erforderlichen Mindestdurchfahrtsbreiten für Rettungseinsätze und Müllabfuhr zu gewährleisten. Sobald konkrete Varianten vorliegen, werden diese den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgestellt und gemeinsam beraten.
Die Gestaltung von Parkregelungen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, da unterschiedliche Interessen berücksichtigt und miteinander abgewogen werden müssen. Die im Rahmen des Bürgerdialogs eingegangenen Hinweise und Anregungen wurden geprüft und haben, wie beschrieben, an einzelnen Stellen zu Anpassungen geführt. Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die sachlichen Beiträge und die konstruktive Begleitung des Prozesses. Die nun dargestellten Regelungen sind das Ergebnis dieser Abwägung und bilden die Grundlage für die weitere Umsetzung des Parkkonzepts. Vielen Dank an alle Beteiligten.
gez. Thomas Keller
Ortsbürgermeister