Und übrigens...
Der Begriff Nachhaltigkeit stammt eigentlich aus der Forstwirtschaft und definiert eine „kluge Waldbewirtschaftung und einer beständige, nachhaltende Art der Waldnutzung“ und stammt aus dem 18. Jahrhundert. In Anpassung an modernere Zeiten wurde er im Brundtland-Bericht von 1987 formaljuristisch festgeschrieben: „Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können." Hierbei ist insbesondere der Gesichtspunkt der räumlichen und zeitlichen Gerechtigkeit wichtig – es soll eine gerechtere Verteilung von Wachstum und Wohlstand zwischen Nord und Süd angestrebt werden.