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Klimaschutzkonzept

Klimaschutz im Alltag - Teil I

Klimaschutzkonzept für Forst, Meckenheim und Ruppertsberg – Akteursbeteiligung zum Thema „Klimaschutz im Alltag“

Am 13. September 2021 fand in der Stadthalle Deidesheim die zweite öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes für Forst, Meckenheim und Ruppertsberg statt. Nach der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Lubenau und den ersten Beigeordneten, Herrn Latz-Weber, wurde seitens  des Klimaschutzmanagements, vertreten durch Frau Breuer, ein einleitendes Statement abgeben.  Es wurde darauf hingewiesen, dass Klimaschutz schon bei Kleinigkeiten anfängt und jeder für sich seinen Anteil oder mehr daran leisten kann. Es beginnt mit  der Wahl der Kosmetik und führt über die Kleidung, die Ernährung, die Art einzukaufen oder Urlaub zu machen, sich fortzubewegen oder sein Haus und sein Wohnumfeld zu gestalten bzw. mit umweltfreundlicher Energie zu versorgen. Klimaschutz besteht aus vielen Elementen – Nachhaltigkeit und ethisches Leben sind nur einzelne davon.

Danach berichtete Dr. Jan Mücke über die Treibhausgasbilanzen der Gemeinden und stellte dar, wie sie sich zusammensetzen. Dabei fiel auf, dass der Sektor  „Verkehr“     und der Sektor „Wohnen“ die höchsten Anteile am Treibhausgasausstoß in den Ortsgemeinden bilden.

Auf die Haushalte bezogen, ist festzustellen, dass gerade der Bereich Wärme- und Warmwassererzeugung  (neben der privaten Mobilität) Möglichkeiten bietet, die persönliche Bilanz zu verbessern. Dr. Mücke nannte auch Möglichkeiten, wie man das Thema „Klimaschutz im Alltag“ besser vermittelt, z.B. über Wettbewerbe, Info-Veranstaltungen oder ähnliche Aktionen.

Im Anschluss wurden die Maßnahmenvorschläge, die die Bürger vorab bei der  Veranstaltung zur  Fahrradcodierung in Deidesheim, der Auftaktveranstaltung und am Abend der Veranstaltung formuliert hatten, anhand einer virtuellen Pinwand dargestellt und gewichtet. Trotz der geringen Teilnehmerzahl fand eine sehr rege Diskussion statt und es wurden sehr interessante Anregungen gegeben.

Die Maßnahmenvorschläge werde nun im Rahmen von Expertenworkshops weiter ausgebaut und ergänzt. Letztlich sollen alle Vorschläge gesichtet und gewichtet werden. Die Vorschläge, die sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sind, werden in Maßnahmensteckbriefen weiter konkretisiert und einer Priorisierung unterzogen. Nach Abgabe des Klimaschutzkonzeptes beim Fördermittelgeber beginnt dann die Phase der Umsetzung.

So muss z.B. ein Controlling- und Verstetigungskonzept entwickelt werden, damit der Klimaschutz den Stellenwert erhält, den er verdient. Ab ca. Mitte 2022  müssen für die umzusetzenden Maßnahmen Recherchen umgesetzt und Planungen entwickelt werden. Jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt und es liegt noch ein langer Weg vor uns. Die Verwaltung möchte diesen Weg gemeinsam mit der Bürgerschaft gehen.
Wenn auch Sie noch Ideen und Anregungen haben, können Sie sich gerne an uns wenden! herbert.latz-weber@vg-deidesheim.rlp.de, 06326 977 275 und  claudia.breuer@vg-deidesheim.rlp.de  06326 977 133

Wenn Sie Lust haben, können Sie obige Veranstaltungen auf Youtube anschauen:

 Klimaschutz im Alltag

 Auftaktveranstaltung

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Klimaschutz im Alltag - Teil II

Klimaschutzkonzept für Forst, Meckenheim und Ruppertsberg – Akteursbeteiligung zum Thema „Klimaschutz im Alltag“

Mit der Durchführung des Expertenworkshops zum Thema „Energie“ am 29. September  wurde die Akteursbeteiligung im Rahmen des gemeinsamen Klimaschutzkonzeptes für Forst, Meckenheim und Ruppertsberg beendet. Nun ist es an der Verwaltung, die vielen Maßnahmenvorschläge zu sichten, die von den Bürgern in den beiden öffentlichen Veranstaltungen und von den Experten in den Workshops zu „Klimaschutz in der Verwaltung“, „Mobilität“ und „Energie“ eingebracht wurden. Die tabellarische Auflistung wird mit dem Dienstleister abgestimmt und im Anschluss daran ein Treffen der Steuerungsgruppe einberufen. Sie besteht aus Stadt- und Ortsbürgermeistern, Vertretern der VG-Fraktionen und der Verwaltung. In dem für Ende November geplanten Termin sollen die Prioritäten der einzelnen Maßnahmen festgelegt werden. Seitens der Verwaltung wird der Textteil des Konzeptes formuliert und ein Controlling- und Verstetigungskonzept entwickelt. Es soll hiermit  sicher gestellt werden, dass auch im Verwaltungsalltag bei der Umsetzung von Projekten etc. eine Reduzierung  von Treibhausgasen erzielt wird. Dies kann anhand von geeigneten Maßnahmen  z.B. im Rahmen von Sanierungen der öffentlichen Gebäude   geschehen.  Das Konzept wird in den Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es liegt also noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, ehe das Konzept  zum 01.04.2022 beim Fördermittelgeber abgegeben werden kann. 

Parallel dazu arbeiten wir auch noch an der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Deidesheim und die Ortsgemeinde Niederkirchen. Auch hierzu finden noch Termine statt, bevor das Jahr zu Ende geht. Allerdings wird hier die Erarbeitung des Textteils komplett bei dem von uns beauftragten Dienstleister liegen.

Wenn Sie noch Anregungen  oder Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne unter natuerlich@vg-deidesheim.rlp.de zur Verfügung. In dem Zusammenhang möchten wir nicht versäumen, Sie auf das neue Klimaschutzportal hinzuweisen, das seit dem 08.10.2021 auch offiziell online ist.
Näheres dazu finden Sie auch auf unserer Umweltseite und unter https://kreis-bad-duerkheim.klimaschutzportal.info/portal/startseite


Wenn Sie Lust haben, können Sie die vergangenen Veranstaltungen ebenfalls auf Youtube anschauen:

Klimaschutz im Alltag

Auftaktveranstaltung

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Seit Oktober 2020 gibt es in der Verbandsgemeindeverwaltung eine Stelle für das Klimaschutzmanagement. Sie wurde geschaffen, da der VG-Rat beschlossen hat, ein Klimaschutzkonzept für die Ortsgemeinden Forst, Meckenheim, Ruppertsberg sowie für die VG in ihren Zuständigkeiten zu erstellen. Das Konzept wird zusammen mit der „Energielenker GmbH“ aus Münster erarbeitet und vom „Projektträger Jülich“, einer Anstalt des Bundes, finanziell gefördert.

Das von 2012 bis 2014 erarbeitete Klimaschutzkonzept der Stadt Deidesheim und der Gemeinde Niederkirchen wird parallel dazu fortgeschrieben, so dass am Ende beide Konzepte auf dem gleichen aktuellen Stand sind. Für  ein Klimaschutzkonzept werden der Heizenergie- und der Stromverbrauch der öffentlichen Gebäude und der Straßenbeleuchtung, der Treibstoffverbrauch des Fuhrparks der  Gemeinden, der Feuerwehr, des Forstzweckverbands etc. aufgenommen. Über die Fahrzeugkilometer des ÖPNV wird dessen Verbrauch ermittelt. Auch Statistische Daten zur Flächennutzung, Schornsteinfegerdaten etc. – alles zusammen, über eine mehrjährigen Zeitraum betrachtet, benötigt man, um eine CO 2-Bilanz erstellen zu können.


Frage & Antwort

Wo finde ich nähere Informationen?

Wir werden  im Amtsblatt über das Klimaschutzmanagement berichten und zu verschiedenen Veranstaltungen einladen. Auch auf der Homepage der VG finden Sie Infos.