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Grundsteuerreform


Mitteilungen des Landesamts für Steuern - Pressedienst:

Eigentümerinnen und Eigentümer von unbebauten und bebauten Grundstücken sowie von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft einschließlich verpachteter Ländereien sind durch öffentliche Bekanntmachung des Bundesfinanzministeriums vom 30. März 2022 aufgefordert, alle zur Feststellung des Grundsteuerwerts erforderlichen Angaben nach den Verhältnissen vom Hauptfeststellungszeitpunkt 1. Januar 2022 anhand einer sog. Feststellungserklärung dem jeweils zuständigen Finanzamt zuzuleiten.

Die Erklärungen sind elektronisch zu übermitteln.
Dies kann ab dem 1. Juli 2022 kostenlos über das Steuerportal “MeinELSTER” (www.elster.de) erfolgen.
Nur in besonderen Ausnahmen (sog. Härtefallregelung) ist die Abgabe in Papierform möglich. Hierüber entscheidet das zuständige Finanzamt.


Abgabefrist für Grundsteuererklärung wird um 3 Monate verlängert

Pressemitteilung des Ministerium der Finanzen vom 13.10.2022:

Die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder haben heute über die Abgabefrist der Grundsteuererklärung beraten. „Wir werden die Abgabefrist einmalig um 3 Monate bis zum 31.1.2023 verlängern. Damit reagieren wir darauf, dass Bürgerinnen und Bürger zur Abgabe ihrer Erklärungen mehr Zeit brauchen“, sagte die rheinland-pfälzische Finanzministerin und Vorsitzende der Finanzministerkonferenz Doris Ahnen. Bislang galt der 31.10.2022 als Abgabefrist.

„Bezüglich der Fristen hat es leider in der letzten Zeit unterschiedliche Kommunikation in den Ländern und beim Bund gegeben. Die Länder haben sich nun einvernehmlich mit dem Bundesfinanzministerium auf eine Regelung verständigt, die bundesweit allen Steuerpflichtigen mehr Zeit einräumt“, so Ahnen.

Die Ermittlung der neuen Grundsteuerwerte stellt eine zwingende Vorarbeit für die Gemeinden dar, damit sie ab 2025 weiterhin die Grundsteuer erheben können. „Für einen erfolgreichen Abschluss der Grundsteuerreform ist es unerlässlich, dass den Finanzämtern frühzeitig eine ausreichende Menge an Erklärungen vorliegt. Nur so kann die Neubewertung von insgesamt 38 Millionen Einheiten rechtzeitig bewerkstelligt werden. Durch den bisherigen Erklärungseingang und die neue Frist ist weiterhin sichergestellt, dass den Gemeinden die notwendige Zeit verbleibt, um die neuen Hebesätze festzulegen“, sagte die Finanzministerin.

Die Grundsteuerreform ist eines der größten Projekte der Finanzverwaltung in der Bundesrepublik Deutschland. Alleine in Rheinland-Pfalz sind 2,5 Millionen Einheiten neu zu bewerten. „Mit der Verlängerung um 3 Monate geben wir den Bürgerinnen und Bürgern mehr Zeit. Zur Klärung offener Fragen stehen selbstverständlich weiterhin die Beratungsangebote und Service-Center der rheinland-pfälzischen Finanzämter zur Verfügung“, sagte Ahnen.

Link zur aktuellen Pressemitteilung des Ministerium der Finanzen

Informationen zum Versand der Bescheide im Rahmen der Grundsteuerreform und zur Zahlungspflicht.


Informationen für land- und forstwirtschaftliches Vermögen. Die Steuerverwaltung versendet Ausfüllhilfe mit wichtigen Liegenschaftsdaten.


Unterstützungsangebote aufgrund der hohen Auslastung der Finanzverwaltung mit Links zu einer Klickanleitung für ELSTER und zur Grundsteuererklärung für einfache Sachverhalte


Informationen zur Hilfe durch nahe Angehörige und der Ausgabe von Papiervordrucken (ab Juli 2022 in Ausnahmefällen)


Hinweise zum Informationsschreiben und der Ausfüllhilfe

die benötigten Daten - beispielsweise die amtliche Fläche des Grundstücks, Wohn-/Nutzfläche, Baujahr, Bodenrichtwert -
Infos zum Datenstammblatt und den von den Eigentümerinnen und Eigentümern selbst zu ermittelnden Daten und wichtige Termine.


Informationen u. a. zu den Themen: Wer muss eine Erklärung abgeben? Wie die Erklärung an das Finanzamt übermitteln?


Weitere Informationen finden Sie unter:
www.fin-rlp.de/grundsteuer
und
Steuerportal “MeinELSTER”(www.elster.de)


Hrsg.: Landesamt für Steuern
Pressestelle@lfst.fin-rlp.de
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Die Info-Hotline Ihres Finanzamtes:
0261 – 20 179 279